Freitag, 7. Mai 2010
Viele Kontoinhaber scheuen sich davor, zu einem anderen Kontoanbieter zu wechseln, da sie einen langen und aufwändigen Prozess mit viel Papierkram erwarten. Diese Befürchtungen sind in der Regel unbegründet, denn mit dem Befolgen der notwendigen Schritte ist der Wechsel zu einem günstigeren Kontoanbieter ganz einfach!
Zunächst sollte man herausfinden, zu welchem Anbieter man wechseln möchte. Um das günstigste und individuell passende Konto zu finden, sollte man einen Onlinevergleichsrechner zu Rate ziehen: Dieser vergleicht anhand der persönlichen Daten zahlreiche verschiedene Girokonten miteinander und findet schnell, gratis und unverbindlich das jeweils günstigste Konto heraus. Um das gewünschte Konto zu beantragen, muss man die benötigten Formulare (diese können meist bequem über die Homepage der Bank heruntergeladen werden) dem Geldinstitut zukommen lassen, das dann im Anschluss alle nötigen Unterlagen an den Neukunden schicken wird.
Der Verbraucher sollte sich nun darum kümmern, alle regelmäßigen Abbuchungen und Eingänge auf das neue Konto umzuleiten. Jedoch sollte unbedingt beachtet werden, im Vorfeld genug Guthaben auf dem neuen Girokonto zu haben, bevor die ersten Abbuchungen erfolgen. Wenn alle Geldgeschäfte über das neue Girokonto abgewickelt werden und sich kein Guthaben mehr auf dem alten Konto befindet, kann dieses durch ein Kündigungsschreiben an die Bank unkompliziert gekündigt werden.
Wenn man diese Schritte und Formalitäten berücksichtigt, kann der Wechsel schnell und simpel über die Bühne gehen.
Donnerstag, 15. Mai 2008
Prinzipiell ist es natürlich so, dass man die Nutzung dieses Kredites vermeiden sollte, da sie an hohe Kosten gebunden ist. Wer aber einen solchen Kredit zur Sicherheit haben möchte, der sollte zuerst einmal einige Zeit vor dem Antrag vergehen lassen, damit sich die Bank ein Bild vom Einkommen machen kann, denn dann fällt der Dispo meist weit höher aus, als das was man als Neukunde zu erwarten hat. Einen Dispo zu erweitern macht meist ohnehin mehr Aufwand als ihn erst dann zu beantragen, wenn man ihn auch im vollen Umfang genehmigt bekommen kann.
Freitag, 18. April 2008
Bei einem Wechsel der Bank sollte man auf jeden Fall die dort anfallenden Kontoführungsgebühren vergleichen und sich zudem ein Bild davon machen, wann noch Gebühren anfallen. Außerdem sollte man sich über die Höhe der Zinsen, insbesondere der, die bei Überziehung anfallen, ein Bild verschaffen.
In der ersten Zeit kann es durchaus sinnvoll sein das alte Konto noch zu behalten, denn erfahrungsgemäß dauert es oftmals seine Zeit, bis alle mitbekommen haben, dass sich die Bankverbindung geändert hat und die Eingänge und Ausgänge alle nur noch auf das neue Konto laufen. Außerdem kann man dann sobald Geld auf dem alten Konto bewegt wird der jeweiligen Stelle die neue Verbindung mitteilen und so sicher stellen, das alle Bescheid wissen, ehe man das Konto kündigt.
Freitag, 4. April 2008
Die Kontoführungsgebühren sind die Gebühren, die der Nutzer eines Girokontos an seine Bank bezahlen muss um das Konto in vollem Umfang nutzen zu können. Sie werden einmal im Quartal abgerechnet und dann vom Guthaben abgezogen. Zu den Kontoführungsgebühren gehören zum Beispiel die Kosten für Überweisungen, aber auch die Kosten für Zahlungseingänge und die Zinsen des Überziehungskredites.
Diese Beträge werden auf dem Kontoauszug sowohl nach Menge der berechneten Posten als auch nach Gesamthöhe der Gebühren aufgeführt, so dass man als Inhaber des Kontos auch nachvollziehen kann, wie sich die Gebühren berechnen. Jeder Arbeitnehmer hat das Recht diese Gebühren bei der Steuererklärung als Werbungskosten anzugeben und geltend zu machen, da man ohne ein Konto in den meisten Fällen kein Gehalt erhalten könnte und somit praktisch verpflichtet ist eines zu führen, auch wenn kein Gesetz den Besitz eines solchen Kontos vorschreibt. Zu den Leistungen der Bank bei der man das Konto hat gehört es zum einen eigegangenes Geld als Guthaben zu verbuchen, zum anderen Ausgaben an andere Konten zu überweisen. Außerdem wird auch ein Kontoauszug erstellt, den man sich selbst drucken lassen kann und auf dem alle Buchungen zu sehen sind. In der heutigen Zeit haben zudem die meisten Banken auch die Möglichkeiten des Online und Telefon Banking in ihren Leistungen, wobei man für diese Leistungen grundsätzlich ebenfalls eine Gebühr zu bezahlen hat.
Bei der Eröffnung des Girokontos erhält der Inhaber eine Ausfertigung des Vertrages, in dem auch die Bedingungen für eine Kündigung zu finden sind. Diese muss meist drei Monate vor Ablauf des Vertrages erfolgen, bei nicht einhalten dieser Frist wird der Vertrag automatisch verlängert. Möchte man bei einer anderen Bank ein Konto eröffnen ist dies dennoch möglich. Wenn in diesem Zeitraum auf dem alten Konto kein Guthaben ist, kein Geldeingang erfolgt und nichts abgebucht wird fällt für diese Zeit auch keine Gebühr an, bis die Kündigung erfolgen kann.
Samstag, 29. März 2008
Hohe Zinsen bekommt man auf das Geld, welches auf einem Girokonto ist allerdings nicht, so dass es sich als Sparmöglichkeit nicht gerade anbietet. Zu diesem Zweck stehen andere Möglichkeiten offen, die aber mit dem Girokonto an sich nichts weiter zu tun haben, es sei denn es handelt sich um eine Sonderform desselben, wie es zum Beispiel bei einem Tagesgeldkonto der Fall ist. Das Girokonto ist die wichtigste Form der Geldanlage in der heutigen Zeit, da es den einzigen Weg darstellt zu sehr günstigen Konditionen Geld zu empfangen und zu versenden.
Mittwoch, 26. März 2008
Per Definitionem ist das Girokonto ein „Bankkonto zur Abwicklung bargeldlosen Zahlungsverkehrs“. Die Verbindlichkeiten des täglichen Lebens, Miet- und Ratenzahlungen, Versicherungen und die Kosten rund um das Auto, alles wird über ein Girokonto abgewickelt. Ein Mensch ohne Girokonto ist eigentlich keiner.
Bereits im Jahr 1327 wurden in islamischen Ländern Verrechnungen über Konten erwähnt, aber vermutlich gab es bereits viel früher derartige Finanzabwicklungen.
Die Eröffnung eines Girokontos ist normalerweise recht problemlos. Seit 1995 gibt es in Deutschland eine Empfehlung des Zentralen Kreditausschusses, jedem Bürger auf Verlangen ein Girokonto auf Guthabenbasis – also ohne Überziehungsoption – einzurichten. Das ist bis heute gängige Praxis, obwohl es in Deutschland keinen Rechtsanspruch auf ein Konto gibt.
Nutzen kann der Eigner das Konto in vielfältiger Weise: Er kann Bargeld einzahlen oder abheben, er kann das Konto mit Überweisungen, Daueraufträgen oder Einzugsermächtigungen nutzen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es auch möglich, das Girokonto zu überziehen, was einem Kredit gleichkommt.
Das alles kostet natürlich Geld; die Höhe der Gebühren, ob jeder Posten abgerechnet oder eine Pauschale erhoben wird, ist von Geldinstitut zu Geldinstitut verschieden. Auch kostenlose Kontoführung ist möglich, und manchmal zahlt die Bank sogar Guthabenzinsen.
Es gibt Lohn- und Gehaltskonten, Jugend- und Seniorenkonten, Studenten- und Akademikerkonten. Die Vielzahl der Angebote macht es unumgänglich, die Bedingungen und vor allem die Gebühren der einzelnen Banken zu überprüfen, um das individuell richtige Konto bei der richtigen Bank zu finden.
Sonntag, 23. März 2008
Auf jeden Fall sollte man darauf achten 3 Monate vor Ablauf des Vertrages zu kündigen, wenn man sich ganz sicher sein will, das auch alles klappt, denn andernfalls kann es durchaus sein, dass man eine Kündigung nur noch auf Kulanz durchbringen kann.
Kosten fallen normalerweise durch die Kündigung eines Kontos keine an, doch natürlich muss man bei Kündigung für die bis dahin angefallenen Gebühren noch aufkommen und zudem natürlich das Konto, sollte es überzogen sein, ausgleichen, da es nicht möglich ist das Minus einfach auf die neue Bank zu übertragen. Wenn man sich nicht sicher ist, wann die Kündigungsfrist für das Konto endet, dann sollte man im Eröffnungsvertrag nachsehen, in dem man sieht, zu welchem Zeitpunkt das Konto eröffnet wurde und wie sich ab diesem Moment die Laufzeiten verlängert haben. So kann man ganz einfach auch alleine ausrechnen, wann eine Kündigung möglich ist.